Im Forum „Politik – Kultur – Bildung“ werden gesellschaftspolitische Herausforderungen unserer Zeit von renommierten Gastreferent:innen erörtert,
kritisch reflektiert und zur Diskussion gestellt.
Im Forum „Politik – Kultur – Bildung“ werden gesellschaftspolitische Herausforderungen unserer Zeit von renommierten Gastreferent:innen erörtert,
kritisch reflektiert und zur Diskussion gestellt.
Im Sommersemester 2023 fanden vier Vorträge zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und Migration statt.
03.05.2023 / 12.15 - 13.45 Uhr / S 301 & online
‚Die Juden sind anders?‘ - Formen des Antisemitismus und Othering im Film als Ausdruck der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und Form der Identitätsbildung von Gruppen
Sandra Franz (Leiterin der NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer Krefeld)
Moderation: Waltraud Meints-Stender & Andris Breitling
09.05.2023 / 16.15 - 17.45 Uhr / online
Rassismuskritik
Prof. Dr. Wolfram Stender (Hochschule Hannover)
Moderation: Waltraud Meints-Stender & Donja Amirpur
07.06.2023 / 17.15 - 18.45 Uhr / online
Migrant Women and Digitalisation - Challenges and Chances. Experiences from Greece
Dr. Keratso Georgiadou (Universität Thrakien/Griechenland & Paris Lodron Universität Salzburg / Österreich)
Moderation: Beate Küpper & Waltraud Meints-Stender
22.06.2023 / 14.15 - 15.45 Uhr / online
Die ‚westliche Diagnostik und ihr Anderes‘: Migrantisierte Kindheiten und die ‚umgesetzte Inklusion‘
Prof. Dr. Donja Amirpur (Hochschule Niederrhein)
Moderation: Waltraud Meints-Stender
Moderation:
Waltraud Meints-Stender
In Kooperation mit der "Chancenwerkstatt für Vielfalt & Teilhabe" der AWO - Bezirksverband Mittelrhein e.V.
Die für Deutschland aus der Ratifizierung der UN-BRK erwachsene Pflicht, die Segregation behinderter Schüler*innen zu beenden, hat zwar zu einer Diskussion über Inklusion geführt, aber in ihrer ‚Umsetzung‘ auch dazu, dass immer mehr Kindern ein sonderpädagogischer Förderbedarf attestiert wird. Der sich abzeichnende Ressourcen-Etikettierungseffekt scheint neben der schulischen Praxis auch die frühe Kindheit zu umfassen. Besonders betroffen von diesen steigenden Förderquoten bereits in der Kita scheinen migrantisierte Kinder zu sein, so dass die Reliablität der dort zu Anwendung kommenden Entwicklungsdiagnostik zunehmend in Zweifel gezogen werden. Der Beitrag knüpft daran an und befasst sich mit den Versuchen der Legitimierung der Diagnostik von unterschiedlichen Akteur:innen im Feld der frühen Kindheit. Die Legitimierungsversuche verweisen auf (Un)Fähigkeitskonstruktionen, die aus einer rassismus- und ableismuskritischen Perspektive als Konstruktion einer Dichotomie zwischen ‚westlich‘ gedachten und als ‚anders‘ gedachten Kindheiten analysiert werden. Die ‚kulturnahe‘ Normkindheit wird dabei zum Orientierungspunkt für die ‚westliche Diagnostik‘
Der Vortrag findet in Kooperation mit der "Chancenwerkstatt für Vielfalt & Teilhabe" der AWO - Bezirksverband Mittelrhein e.V. statt.
Moderation:
Beate Küpper
Waltraud Meints-Stender
In this project, I will discuss some of my study on the aspirations and experiences of Muslim minority women using ICTs (information and communications technologies) and e-learning education in the area of West Thrace, Greece. These women are of Turkish and Roma ancestry. Following the fall of the Ottoman Empire in 1922, the Muslim minority has been in Greek Thrace since 1923. The students will also discover how the tumultuous relations between Greece and Turkey during the 20th century had an impact on the lives of Muslim minorities.
A similar study was conducted among emigrant women from the Pontus region of the Black Sea region who moved to Greece in large numbers with their families at the end of the 1990s following the fall of the Soviet Union in order to escape the social and economic unrest in the former Soviet Union. The project will analyze the efforts made by these women to enhance their own and their families' living circumstances through education, ICT skill development, job application information gathering, and other means.
A report and an overview of the ICT usage programs available to migrant women living in Greece will be provided at the conclusion of the presentation.
In diesem Vortrag werde ich einen Teil meiner Studie über die Bestrebungen und Erfahrungen von Frauen aus muslimischen Minderheiten bei der Nutzung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) und der Anwendung von E-Learning in Westthrakien, Griechenland, vorstellen. Diese Frauen sind türkischer und Roma-Abstammung. Nach dem Fall des Osmanischen Reiches im Jahr 1922 lebt die muslimische Minderheit seit 1923 im griechischen Thrakien. Die Studierenden werden auch erfahren, wie sich die turbulenten Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei im 20. Jahrhundert auf das Leben der muslimischen Minderheiten auswirkten.
Eine ähnliche Studie wurde unter Emigrantinnen aus der Pontus-Region am Schwarzen Meer durchgeführt, die Ende der 1990er Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion in großer Zahl mit ihren Familien nach Griechenland zogen, um den sozialen und wirtschaftlichen Unruhen in der ehemaligen Sowjetunion zu entkommen. Im Rahmen des Projekts werden die Bemühungen dieser Frauen analysiert, ihre eigenen Lebensumstände und die ihrer Familien durch Bildung, Entwicklung von IKT -Fähigkeiten, Beschaffung von Informationen für Bewerbungen und andere Mittel zu verbessern.
Ein Bericht und ein Überblick über die IKT-Nutzungsprogramme, die den in Griechenland lebenden Migrantinnen zur Verfügung stehen, werden am Ende der Präsentation vorgelegt.
Moderation:
Waltraud Meints-Stender
Donja Amirpur
Ausgehend von der Kritik an der traditionellen Rassismusforschung entfaltet der Vortrag Grundlinien der Rassismuskritik. Es wird gezeigt, dass Rassismus immer strukturell ist und es dennoch notwendig ist, zwischen individuellem, kulturellem und institutionellem Rassismus analytisch zu unterscheiden. Im Zusammenspiel dieser Dimensionen von Rassismus reproduziert sich die rassistische Struktur, die alle Bereiche der Gesellschaft durchzieht.
Anhand der Definition von Stereotypen, Othering und Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit geht es um spezifische Formen von Antisemitismus, wie Anti-Judaismus, primärem und sekundärem Antisemitismus. Anhand verschiedener Filmbeispiele von 1940 - 2001, wie "Jüd Süß" und "Harry Potter und der Stein der Weisen" wird aufgezeigt, in welcher Form sich Antisemitismus durch die Filmlandschaft gezogen hat und zieht, sowie die Codes in Sprache, Bild und Charakteren, in denen sich dieser äußert.
zoom-Zugangsdaten
hs-niederrhein.zoom.us/j/61748696227
Meeting-ID: 617 4869 6227
Kenncode/Passwort: 9Lj5nM
Donja Amirpur ist Professorin für Migrationspädagogik an der Hochschule Niederrhein. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte im Kontext der erziehungswissenschaftlichen Migrations- und Rassismusforschung beziehen sich auf den Gegenstandsbereich Kindheit und Familie, Intersektionalität mit einem Schwerpunkt auf Ableismus und Rassismus sowie Inklusion. Sie arbeitet insbesondere mit biographischen und ethnographischen Forschungsmethoden.
Donja Amirpur ist u.a. im Vorstand der Sektion Interkulturell und International vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Mitglied im Fachbeirat des Bundesforums Familie und Mit-Herausgeberin der Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung (ZeM).
zoom-Zugangsdaten
hs-niederrhein.zoom.us/j/61748696227
Meeting-ID: 617 4869 6227
Kenncode/Passwort: 9Lj5nM
Keratso Georgiadou holds a degree in Mathematics from the University of Ioannina, Greece. She has received her Master's degree in Gender, Education and New Technologies from the Department of Pre-school Education at the University of the Aegean and her PhD from the Department of Primary Education at the Democritus University of Thrace on "The role of computer education in the empowerment of Muslim minority women: pathways to their social participation". Her research interests include: intercultural interaction and communication - gender and new technologies, minority groups in intercultural contexts, gender and social exclusion, intercultural research methods in social sciences, psychometric methods, and research methodology.
Keratso Georgiadou hat einen Abschluss in Mathematik von der Universität von Ioannina, Griechenland. Sie erhielt ihren Master-Abschluss in Gender, Bildung und neuen Technologien von der Abteilung für vorschulische Bildung an der Universität der Ägäis und ihren Doktortitel von der Abteilung für den primären Bildungsbereich an der Demokrit-Universität von Thrakien zum Thema "Die Rolle der Computererziehung bei der Stärkung von Frauen aus muslimischen Minderheiten: Wege zu ihrer sozialen Teilhabe". Ihre Forschungsinteressen umfassen: interkulturelle Interaktion und Kommunikation - Geschlecht und neue Technologien, Minderheitengruppen in interkulturellen Kontexten, Geschlecht und soziale Ausgrenzung, interkulturelle Forschungsmethoden in den Sozialwissenschaften, psychometrische Methoden und Forschungsmethodik.
zoom-Zugangsdaten
hs-niederrhein.zoom.us/j/61748696227
Meeting-ID: 617 4869 6227
Kenncode/Passwort: 9Lj5nM
Wolfram Stender ist Professor für Soziologie an der Hochschule Hannover. Nach einem Studium der Soziologie, Philosophie und Sozialpsychologie promovierte er an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover über den Ideologiebegriff der Kritischen Theorie. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen kritische Gesellschaftstheorie, Formen des Rassismus, Antisemitismus/Antiziganismus sowie Politische Psychologie ideologischer Syndrome. Wolfram Stender gilt als Vertreter der Kritischen Theorie. Er ist Mitbegründer der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Niedersachsen (RIAS Niedersachsen). Er war Mitglied der Unabhängigen Kommission Antiziganismus der Bundesregierung.
zoom-Zugangsdaten
hs-niederrhein.zoom.us/j/61748696227
Meeting-ID: 617 4869 6227
Kenncode/Passwort: 9Lj5nM
Sandra Franz, geb. 1981, Historikerin und Jiddistin, studierte an der HHU Düsseldorf und der University of Oxford. Sie war von 2011 bis 2016 wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der HHU und von 2009 bis 2018 freie Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Sie war beteiligt an transnationalen Projekten mit Großbritannien, Südkorea und den USA. seit 2018 leitet sie die NS-Dokumentationsstelle in Krefeld. Zudem schreibt sie aktuell an ihrem Promotionsprojekt: "Das britische Deutschlandbild der Besatzungsmacht 1944-1953". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Jüdische Gesellschafts- und Emanzipationsgeschichte, Holocaust-Studien, Antisemitismus-Prävention, deutsch-britische Geschichte, die britische Besatzungszone nach 1945, sowie viktorianische Trauerkultur.
Vortrag im Forum Politik-Kultur-Bildung
Tobias Neuburger:
"Institutioneller Antiziganismus und EU-Migration: Grenzziehungspraktiken in der kommunalen Praxis!"
14. Dez. 2022, 12.15 – 13.45 Uhr
Hörsaal V2 E02 + live in zoom
Moderation: Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender
Zoom-Zugangsdaten:
hs-niederrhein.zoom.us/j/83738361565
Meeting-ID: 837 3836 1565
Passwort: 207005
Tobias Neuburger ist Soziologe mit den Forschungsschwerpunkten Antiziganismus- und Rassismusforschung und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Er ist Co-Autor der Studie „Mechanismen des institutionellen Antiziganismus: Kommunale Praktiken und EU-Binnenmigration am Beispiel einer westdeutschen Großstadt“ (2021) und Mit-Herausgeber des Bandes „Gender, Race and Inclusive Citizenship. Dialoge zwischen Aktivismus und Wissenschaft“ (2022).
Das Forum „Politik, Kultur & Bildung“ bietet in diesem Sommersemester in Kooperation mit dem „Forum Postmigrantische Perspektiven“ eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Kontexte imperialer Lebensweisen“ an.
Ansprechpartnerinnen:
Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender
Prof. Dr. Donja Amirpur
Den Ausgangspunkt und die Grundlage dieser Veranstaltungsreihe bildet das
vieldiskutierte Buch „Imperiale Lebensweise“ von Ulrich Brand & Markus Wissen:
In welcher Weise „imperiale Lebensweisen“ gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen des Sozialen und Kulturellen bestimmen, wie diese Lebensweise im Alltag verankert ist und welche Strategien/Praktiken eine imperiale durch
solidarische Lebensweisen zu ersetzen vermag, sind die inhaltlichen Fragen, mit denen wir uns im Sommersemester 2022 beschäftigen.
Präsenzvorträge & Zoom-Übertragung
Veranstaltungsort
Webschulstr. 41-43
41065 Mönchengladbach
Hörsäle V1/V2
ZOOM-Zugangsdaten
► Live-Übertragung
Meeting-ID: 844 8865 5182
Passwort: 471031
Anmeldung
nicht erforderlich
Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus
27.04.2022 um 17.00 Uhr
Hörsaal V1
Das vieldiskutierte Buch "Imperiale Lebensweise" von Ulrich Brand & Markus Wissen bildet die Grundlage dieser Veranstaltungsreihe und gleichzeitig den Rahmen des Eröffnungsvortrages. Markus Wissen geht nach einer Erläuterung des Begriffes "Lebensweise" darauf ein, inwiefern diese in imperialer Weise stattfindet und zeigt am Ende Lösungsvorschläge auf.
Prof. Dr. Markus Wissen ist Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse
an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Seine Schwerpunkte in der Lehre beziehen sich auf die Politische Ökonomie, Politische Soziologie, Politische Ökologie und die Sozial-Ökologische Transformation. Das Buch "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus" erschien in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Brand 2017 beim oekom Verlag.
11.05.2022 um 17.00 Uhr
Online über Zoom
ZOOM-Zugangsdaten
► Live-Übertragung
Meeting-ID: 844 8865 5182
Passwort: 471031
Während die imperiale Lebensweise die Verbindung zwischen Alltagspraktiken und gesellschaftlichen Strukturen ins Zentrum stellt, können Lösungsansätze aufgrund der Komplexität nicht einfach sein. Am Beispiel von Sorgeextraktivismus in Deutschland wird eine imperiale Lebensweise kritisiert, um anschließend auf eine solidarische Reproduktionsweise hinzuweisen.
Dr. Christa Wichterich ist Soziologin, Publizistin, Universitätsdozentin: "Ich verstehe mich als scholar activist, mit einem publizistischen, wissenschaftlichen und aktivistischen Profil. Als Dozentin und Lehrbeauftragte habe ich an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterrichtet und war 2013/14 Gastprofessorin für Geschlechterpolitik an der Universität Kassel. Gleichzeitig arbeite ich seit vielen Jahren als freiberufliche Journalistin, Buchautorin und als Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit"
01.06.2022 um 17.00 Uhr
Hörsaal V2
Campus Mönchengladbach
„Zu Zeiten von Pandemie und Krieg ist Solidarität einmal mehr in aller Munde. Die Anrufung erscheint mittlerweile vertraut, jedoch bleibt weiterhin unklar, was genau es bedeuten soll, eine solidarische Haltung einzunehmen. Wie sollte sich diese in der politischen Praxis niederschlagen? Was gilt es dabei zu vermeiden und wieso? Anhand des Beispiels von Solidarität im Bereich von Flucht und Migration wird dieser Vortrag mit Bezug auf feministische und postkoloniale Theorien der Frage nachgehen, unter welchen Bedingungen solidarische Praxis emanzipatorisch wirken kann“
Dr. Veronika Zablotsky ist Postdoc im Explorationsprojekt Transforming Solidarities der Berlin University Alliance und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der politischen Theorie, den postkolonialen Studien, der feministischen Theorie, und der politischen Ideengeschichte. Veronika Zablotsky war bis zum Sommersemester 2022 Professurvertreterin für Gender Studies am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.
15.06.2022 um 17.00 Uhr
Online über Zoom
ZOOM-Zugangsdaten
► Live-Übertragung
Meeting-ID: 844 8865 5182
Passwort: 471031
Die Geschichtsschreibung deutscher Frauenbewegung ist durch die Auslassung migrantischer feministischer Geschichte geprägt. Encarnación Gutiérrez Rodríguez unternimmt in dem Vortrag eine Neuschreibung feministischer Bewegungen in Deutschland: Aus der Perspektive migrantisierter Frauen* werden die 80er und 90er Jahre zum Höhepunkt der politischen Selbstorganisation von Migrant:innen, Schwarzen Frauen, Sinti:zze und Romnj:ja, exilierten und jüdischen Frauen*. Damit leistet Encarnación Gutiérrez Rodríguez einen Beitrag für eine Annäherung an eine vielschichtige und vielseitige rassismuskritische feministische Bewegungsgeschichte.
Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez ist Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie ist Mitglied der DFG-Forschergruppe Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft (MeDiMi) und Mitglied des internationalen Beirats des BMWF-Netzwerkprojekts - Mecila (Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America), FU Berlin/ São Paulo. Derzeit arbeitet sie an Fragen der dekolonialen Trauer, der kreolisierenden Konvivialität, des institutionellen Rassismus und des Affekts in der Hochschulbildung, der Menschenrechte und der Kolonialität der Migration.
Die documenta und ihre kuratorischen Modelle
22.06.2022 um 17.00 Uhr
Online über Zoom
ZOOM-Zugangsdaten
► Live-Übertragung
Meeting-ID: 844 8865 5182
Passwort: 471031
„Die Rolle des Kurators und der Kuratorin hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert. Inzwischen wird das Mobile, Temporäre und Ephemere der Kunstausstellung und ihrer erweiterten Handlungsfelder in den Blick genommen. Es geht um den Beitrag von kuratorischem Handelöffnen, in denen Fremd- und Selbstwahrnehmung ineinandergreifen, Toleranz, Wissbegier, gegenseitige Rücksichtnahme gefördert werden, Akzeptanz von Andersartigkeit eingeübt und kollektives Handeln erprobt wird.“
Annette Tietenberg ist Professorin für Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt 19./20. Jahrhundert an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 2017 Curator in Residence am Belvedere Museum Wien. 2014 Senior Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Sie studierte Kunstwissenschaft und Neuere deutsche Philologie in Bonn und Berlin. 2003 wurde sie mit der diskursanalytischen Untersuchung Konstruktionen des Weiblichen. Eva Hesse: ein Künstlerinnenmythos des 20. Jahrhunderts (Berlin: Reimer 2005) an der TU Berlin promoviert. Sie forscht und publiziert vorrangig zur Geschichte der Kunstausstellung, zum Status von Ausstellungskopien und zu Bildern des Wohnens.
29.06.2022 um 17.00 Uhr
Online über Zoom
ZOOM-Zugangsdaten
► Live-Übertragung
Meeting-ID: 844 8865 5182
Passwort: 471031
„Beim Ansatz des `Inclusive Citizenship Education` geht es darum, Bildungsprozesse aus der Perspektive von durch Exklusion betroffenen Gruppen zu gestalten. Und das mit dem Ziel, Prozesse zu befördern, die die Machtverhältnisse zugunsten von mehr Teilhabe und Mitbestimmung verschieben. Für die Konzeption von Bildungsprozessen in der gegenwärtigen Migrationsgesellschaft kann die Forschungsperspektive `Inclusive Citizenship Education` wichtige neue Impulse geben, Perspektiven verschieben und nicht zuletzt macht sie es möglich, Fragen von der Ausgrenzung einzelner Gruppen in ihrer Verschränkung mit anderen von Ausschluss betroffenen Gruppen in den Blick zu nehmen.“
Prof. Dr. Dirk Lange lehrt Didaktik der Politischen Bildung an den Universitäten Wien und Hannover. Er ist Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie (IDD). Neben den Forschungskonzepten »Bürgerbewusstsein« und »Inclusive Citizenship« liegen aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Feld der Demokratiebildung, Historisch-politischen Didaktik und Migrationspolitischen Bildung.
Im Sommersemester 2021 fanden drei Vorträge in Kooperation mit dem Forum Postmigrantische Perspektiven statt.
Praxis politischer Kultur – machtkritische
und postmigrantische Perspektiven
// Digitale Vortragsreihe
// Sommersemester 2021
// mittwochs, 17 Uhr
Link
► Vortragsreihe
Vortrag im Forum Politik-Kultur-Bildung
Stefanie Carp:
"Politik und Kunst. Das Festivalprogramm der Ruhrtriennale 2019"
17. Jun. 2019, 10.15 – 11.45 Uhr
Hörsaal V2 E02
im Gespräch mit Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender
Vortrag im Forum Politik-Kultur-Bildung
Volker Lehnert:
"Der Tod des Marat. Kunst, Politik und Propaganda"
15. Mai. 2019, 10.15 – 11.45 Uhr
Raum S 301
Moderation: Prof. Dr. Andris Breitling
Vorträge 1-4
Zur Aktualität der Menschenrechte (2018)
Gunzelin Schmidt Noerr (Hochschule Niederrhein)
Moderation: Waltraud Meints-Stender
Kritische Kulturpädagogik (2018)
Max Fuchs (Universität Essen)
Moderation: Felicitas Lowinski
Migration, politische Zugehörigkeit und Bildung (2017)
Paul Mecheril (Universität Bielefeld)
Moderation: Waltraud Meints-Stender
Richard-Wagner-Str. 88a Postanschrift: Richard-Wagner-Str. 101
# wir sind Sozialwesen # Hochschule Niederrhein # Fachbereich Sozialwesen # Soziale Arbeit # Sozialarbeit # Sozialpädagogik # Sozialmanagement # Pädagogik # Kultur # Kulturpädagogik # kulturelle Bildung # Kulturmanagement # Kindheit # Kindheitspädagogik # Angewandte Psychologie # Bildung # Lernen # Lehre # Forschung # Studieren # Studium # Studiengang # Studiengänge # Student # Studentin # Studierende # Bachelor # Master # Dual # Weiterbildung # Menschenrechte # Politik # Inklusion # Toleranz # Respekt # Verantwortung # Selbstbestimmung # Kompetenz # Qualität # Professionalität # Individualität # Miteinander # Erfolg # Wissenschaft # Theorie & Praxis # Wertschätzung # Vielfalt # gesellschaftliche Teilhabe # Mönchengladbach # NRW # Deutschland # Europa # Welt # Facebook # Instagram # TikTok # Postmigration # Diversität # Nachhaltigkeit # Digitalisierung # keine Gewalt # kein Hass # keine Diskriminierung # kein Antisemitismus # kein Rassismus # alles wird gut
Auf der Suche nach der richtigen Beratungsstellen? Unser Beratungsnavigator unterstützt Sie bei der Suche.